Erfolg durch klare Position – Deutsches Netzwerk Büro zieht Jahresbilanz

Kla­res Bekennt­nis zu Mit­tel­stand, Mit­glie­dern und Auf­ga­be – Das Deut­sche Netz­werk Büro e.V. (DNB) zieht anläss­lich sei­ner Mit­glie­der­ver­samm­lung am 6. Nov. 2013 im Rah­men der A+A, der welt­weit wich­tigs­ten Fach­mes­se für Arbeits­schutz und Arbeits­si­cher­heit, in Düs­sel­dorf eine posi­ti­ve Bilanz. Dr. Man­fred Fischer, Vor­sit­zen­der des Netz­wer­kes, das seit 2008 die wich­tigs­ten Akteu­re im Arbeits­feld Büro­ar­beit und damit einen wesent­li­chen Teil der moder­nen Arbeits­welt zusam­men­ge­führt hat, gibt eine kla­re Ziel­rich­tung vor: „Wir unter­stüt­zen mit unse­rer Arbeit die prak­ti­sche Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen im Büro und das ins­be­son­de­re bei klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men.“

KMU’s schaffen Wohlstand

Für die Ver­ant­wort­li­chen im DNB ist es klar, mul­ti­na­tio­na­le Kon­zer­ne und Groß­un­ter­neh­men sind für den Stand­ort Deutsch­land wich­tig. Aber KMU’s haben min­des­tens die glei­che Bedeu­tung. „Mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men haben hier­zu­lan­de eine hohe Beschäf­ti­gungs­wir­kung mit gro­ßer Bedeu­tung für die Berufs­aus­bil­dung. In rezes­si­ven Pha­sen wir­ken sie als Kon­junk­tur­puf­fer, denn sie bau­en pro­por­tio­nal weni­ger Arbeits­plät­ze ab und die Stand­or­te sind direkt vor der Haus­tür. Mit soli­der Arbeit ver­mit­teln sie Glaub­wür­dig­keit und sind so eine gesell­schafts­po­li­tisch wich­ti­ge Kom­po­nen­te.“ Das ist das Cre­do von Dr. Fischer. Doch die­se Unter­neh­men und spe­zi­ell die Unter­neh­mer, ste­hen auch vor gro­ßen Zukunfts­her­aus­for­de­run­gen.

Folgt man den Ergeb­nis­sen des BDI-Mit­tel­stand­spa­nells aus dem Früh­jahr 2013, so sehen sich mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­mer in Deutsch­land vor wich­ti­ge Fra­gen gestellt. Der dro­hen­de Fach­kräf­te­man­gel und die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels neh­men mit 64 %, gemein­sam mit der Nut­zung fle­xi­bler Arbeits­zeit­mo­del­le mit 49,3 %, die Spit­zen­plät­ze für die stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen im Rah­men der Unter­neh­mens­zu­kunft ein. Bei­de zusam­men sind wich­ti­ge Stell­he­bel, die mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­mer als Mög­lich­kei­ten zur Siche­rung des Human­ka­pi­tals sehen, für sie wich­ti­ge Instru­men­te zur Wah­rung der eige­nen wirt­schaft­li­chen Posi­ti­on. Hier ver­steht sich das DNB als Part­ner des Mit­tel­stan­des für stand­ort­ge­rech­te inno­va­ti­ve Lösun­gen.

Ein Netzwerk das nutzt

Bosch-Chef Volk­mar Den­ner hat es kürz­lich für ein ganz gro­ßes Unter­neh­men so for­mu­liert: „Wir brau­chen Raum für Krea­ti­vi­tät, um begeis­tern­de Pro­duk­te mit hohem Kun­den­nut­zen und exzel­len­ter Qua­li­tät zu schaf­fen, um so die Markt­chan­cen zu nut­zen.“ Ganz wört­lich geht das DNB die­sen Frei­raum an. Als ers­tes und ein­zi­ges bran­chen­über­grei­fen­des deut­sches Netz­werk für Büro­ar­beit bie­tet die Platt­form aus Exper­ten, Nut­zern, Her­stel­lern und Dienst­leis­tern Know-how, das leicht in den mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­mens­all­tag über­führt wer­den kann.

Ein Bei­spiel dafür ist der Check „Gute Büro­ar­beit“, der vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) geför­dert wur­de. Wis­sen dort hin­zu­brin­gen, wo es gebraucht wird. Die­sem Auf­trag wird auch das vom DNB her­aus­ge­ge­be­ne Pra­xis­hand­buch „Gute Büro­ar­beit“ gerecht. Und zeit­lich per­fekt zum Start der A+A, hat das DNB eine Son­der­aus­ga­be „Gute Büro­ar­beit 2013/2014“ als Bei­la­ge zum Maga­zin Das Büro bun­des­weit in Umlauf gebracht. Durch die enge Ver­bin­dung von Büro­an­wen­dern, mit denen, die sich der Gestal­tung von Arbeits­welt ver­schrie­ben haben und den­je­ni­gen, die dafür die ent­spre­chen­den Regel­wer­ke set­zen und kon­trol­lie­ren, wird das The­ma dyna­misch in eine „Zwei­bahn­stra­ße“ ver­wan­delt.

Ab 2014 in Berlin

In der Kon­se­quenz kön­nen nöti­ge Ver­än­de­run­gen viel prag­ma­ti­scher und schnel­ler vor­an­ge­hen und umge­setzt wer­den. Der „Return on Office – die Inves­ti­ti­on in die Unter­neh­mens­zu­kunft“ ist nicht nur Slo­gan des DNB, son­dern auch Netz­wert für eine kon­ti­nu­ier­lich wach­sen­de Zahl von Netz­werk­mit­glie­dern. „Für uns“, so der Vor­sit­zen­de, „gilt es, das The­ma Mensch-Raum-Arbeit in all sei­nen Dimen­sio­nen zu erfas­sen. Arbeit an sich darf dabei nicht kaputt­ge­re­det wer­den. Sie ist für Men­schen iden­ti­täts­stif­tend und Men­schen haben einen Anspruch auf gute Arbeit. Die­se zu gestal­ten ist eine zen­tra­le Auf­ga­be einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft.“ Um hier in der öffent­li­chen Wir­kung deut­lich und ver­stärkt Flag­ge zu zei­gen, plant das DNB für die Zukunft auf regio­na­ler Ebe­ne ver­stärkt mit Part­nern neue Ver­an­stal­tungs­for­ma­te und ab 2014 wird das Deut­sche Netz­werk Büro auch mit einer Adres­se in Ber­lin prä­sent sein.