Mitarbeiterorientierung als Schlüsselfähigkeit in der Krise: praktische Empfehlungen für die Büroarbeit

Vor­ge­setz­te soll­ten ihre Mit­ar­bei­ter mit dem wach­sen­den Druck der Kri­se nicht allei­ne las­sen, appel­lier­ten am 9. Juni 2009 130 Exper­ten der Büro­ar­beit bei einer Fach­kon­fe­renz des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les (BMAS).

Exper­ten aus Wirt­schaft und Poli­tik ent­wi­ckel­ten prak­ti­sche Emp­feh­lun­gen für die Büro­ar­beit
Köln, 09.06.2009 – Vor­ge­setz­te soll­ten ihre Mit­ar­bei­ter mit dem wach­sen­den Druck der Kri­se nicht allei­ne las­sen, appel­lier­ten heu­te 130 Exper­ten der Büro­ar­beit bei einer Fach­kon­fe­renz des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les (BMAS). Eine offe­ne und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on sei gefragt, gera­de wenn es um nega­ti­ve Ent­wick­lun­gen gehe.

Mit­ar­bei­ter­ori­en­tie­rung sei nicht nur der bes­te Weg aus der Rezes­si­on, son­dern habe auch eine stra­te­gi­sche Bedeu­tung, stimm­ten die Exper­ten über­ein. „Im Rah­men der Initia­ti­ve ‚Für eine neue Kul­tur der Arbeit‘ wol­len wir uns auch von den Ansät­zen der bes­ten Arbeit­ge­ber lei­ten las­sen und wol­len von ihren Erfah­run­gen pro­fi­tie­ren, denn auch in Zei­ten der Kri­se zei­gen die bes­ten Arbeit­ge­ber mehr Sta­bi­li­tät“, so Det­lef Schee­le, Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les.

Wel­che Arbeits­platz­be­din­gun­gen die 17 Mil­lio­nen Büro­ar­bei­ter in Deutsch­land zu neu­en Ideen ani­mie­ren kön­nen, war eines der zen­tra­len The­men der Kon­fe­renz. „Gera­de im Wan­del von der Indus­trie- zur Wis­sens­ge­sell­schaft ent­schei­den die inno­va­ti­ven Ideen und Pro­duk­te, die an Büro­ar­beits­plät­zen ent­ste­hen, über den Unter­neh­mens­er­folg“, so Wil­li Schnei­der vom Deut­schen Netz­werk Büro. „Mit­ar­bei­ter­ori­en­tie­rung ist der Schlüs­sel, mit dem Unter­neh­men die krea­ti­ven Poten­zia­le der Mit­ar­bei­ter heben und die eige­ne Inno­va­tions- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit stär­ken kön­nen.“

Die Exper­ten aus Wirt­schaft und Poli­tik ent­wi­ckel­ten kon­kre­te Emp­feh­lun­gen, wel­che Füh­rungs­kul­tur die Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit eines Unter­neh­mens unter­stüt­zen kann. Anfor­de­rungs­viel­falt, Zeit­sou­ve­rä­ni­tät und ergo­no­mi­sche Arbeits­platz­ge­stal­tung als Vor­aus­set­zun­gen für wirt­schaft­li­chen Erfolg waren zen­tra­le The­men der Kon­fe­renz unter dem Mot­to „Erfolgs­fak­tor Büro – Inno­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit durch Mit­ar­bei­ter­ori­en­tie­rung“.

Die Fach­kon­fe­renz fand im Rah­men der Initia­ti­ve „Für eine neue Kul­tur der Arbeit“ statt, die das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les gemein­sam mit den Sozi­al­part­nern und der Wis­sen­schaft ins Leben geru­fen hat. Mit­ver­an­stal­ter die­ser Kon­fe­renz sind die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft und der Ver­ein „Deut­sches Netz­werk Büro e.V.“. Sie ist Teil einer Ver­an­stal­tungs­rei­he, mit der das Minis­te­ri­um den gesell­schaft­li­chen Dis­kurs inten­si­vie­ren will. Die Ergeb­nis­se der Ver­an­stal­tun­gen, die gemein­sam von allen Teil­neh­mern erar­bei­tet wur­den, wer­den in einem Akti­ons­pro­gramm für eine neue Kul­tur der Arbeit auf­ge­hen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Zie­len der Initia­ti­ve und ihren Hand­lungs­fel­dern fin­den Sie unter www.das-halbe-leben.de.