Broschüre „Wissensmanagement kompakt“

7. August 2017. Das Insti­tut für ange­wandte Arbeits­wis­sen­schaft e. V. (ifaa) hat unter dem Namen „Wis­sens­ma­nage­ment kom­pakt“ eine kosten­lose Pra­xis­bro­schüre ver­öf­fent­licht. Sie setzt sich mit der Bewah­rung und Wei­ter­gabe von Erfah­rungs­wis­sen an die nach­fol­gende Mit­ar­bei­ter­ge­ne­ra­tion aus­ein­an­der.

Beson­ders kleine und mitt­lere Betriebe brau­chen prak­ti­sch anwend­bare Metho­den, um die­ses wert­volle Wis­sen im Unter­neh­men zu orga­ni­sie­ren und zu bewah­ren. Neue Tech­no­lo­gien kön­nen dabei hel­fen“, so Nicole Otters­böck, wis­sen­schaft­li­che Exper­tin des Insti­tuts für ange­wandte Arbeits­wis­sen­schaft e. V.

In den kom­men­den zwei Jahr­zehn­ten wer­den die soge­nann­ten Baby Boo­mer aus dem Erwerbs­le­ben aus­stei­gen. Wenn Unter­neh­men keine Vor­keh­run­gen tref­fen, wird deren Erfah­rungs­wis­sen ver­lo­ren gehen. „Wis­sens­ma­nage­ment kom­pakt“ stellt Metho­den und Instru­mente in Kurz­form dar, mit deren Hilfe die­ses Wis­sen im Unter­neh­men bewahrt und an jün­gere Mit­ar­bei­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann. Als ein soge­nann­tes Living Docu­ment wird die Bro­schüre regel­mä­ßig aktua­li­siert, ver­al­tete Infor­ma­tio­nen wer­den gelöscht und aktu­elle The­men ein­ge­pflegt. Dadurch blei­ben die Inhalte auch in Zukunft rele­vant. „Das ist beson­ders vor dem Hin­ter­grund des tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts wich­tig“, erläu­tert Otters­böck. „Denn es wer­den sich im Rah­men der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung immer neue Mög­lich­kei­ten für das betrieb­li­che Wis­sens­ma­nage­ment eröff­nen.“

Die Vor­stel­lung von Metho­den wird durch anschau­li­che Pra­xis­bei­spiele aus Unter­neh­men ergänzt. Zusätz­lich wer­den Check­li­sten und Ori­en­tie­rung schaf­fende Leit­fra­gen zur Iden­ti­fi­ka­tion von Wis­sen, wei­ter­füh­rende Hin­weise, Quel­len und Links zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Pra­xis­bro­schüre ist kosten­los auf der Web­site des Insti­tuts ver­füg­bar.

Für wei­tere Infor­ma­tio­nen wen­den Sie sich bitte an Chri­stine Mol­ke­tin.