Ohne Unterbrechung arbeiten

18. Juni 2018. Arbeits­un­ter­bre­chun­gen und Mul­ti­tas­king bela­sten viele Büro­ar­bei­ter. Die Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) hat eine Bro­schüre zu die­sem Thema ver­öf­fent­licht. Sie gibt prak­ti­sche Hin­weise, was Unter­neh­men und Beschäf­tigte tun kön­nen, um stress- und stö­rungs­freier zu arbei­ten.

Die beste Stö­rung ist die, die gar nicht erst statt­fin­det. Ledig­lich Beschäf­tigte, die einer ein­fa­chen und mono­to­nen Auf­gabe nach­ge­hen, emp­fin­den Stö­run­gen im Arbeits­ab­lauf als posi­tiv. Wer jedoch bereits drei Minu­ten von hoch­kon­zen­trier­ter Arbeit abge­lenkt wird, braucht anschlie­ßend rund zwei Minu­ten, um wie­der auf dem Stand vor der Unter­bre­chung wei­ter­ar­bei­ten zu kön­nen. Das ver­län­gert nicht nur die Bear­bei­tungs­zeit einer Auf­gabe unnö­tig. Auch die Arbeits­er­geb­nisse sind schlech­ter. Und wer das Gefühl hat, seine Auf­ga­ben wegen stän­di­ger Unter­bre­chun­gen nicht mehr rich­tig erle­di­gen zu kön­nen, fühlt sich zuneh­mend gestresst.

Des­halb gibt die baua: Pra­xis "Arbeits­un­ter­bre­chun­gen und Multitas­king täg­lich mei­stern" auf 36 Sei­ten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Tipps zur bela­stungs­gün­sti­gen Arbeits­ge­stal­tung. Die Bro­schüre kann auf der Web­site der BAuA im PDF-For­mat her­un­ter­ge­la­den wer­den.